FAQ (Vorher/Nachher)
Die häufigsten 14 Fragen und Antworten vor und nach dem Sattelkauf
(Einige Aussagen die hier getroffen werden beziehen sich speziell auf das ROC Sattelsystem und haben keine Allgemeingültigkeit)
1. Kann man mit dem ROC auch Dressurreiten?
Grundsätzlich kann man im ROC egal welchen Typs Dressurreiten. Unsere Sättel haben jedoch konstruktiv bedingt eine andere Wirkungsweise als Dressursättel. Unsere Sättel geben dem Pferd durch die patentierte Baum-Unterbau-Konstruktion zwar eine Richtung dämpfen aber harte Reitereinwirkungen ab. Weiters trägt sich der ROC selbst, das heißt er stellt so viel flexible Auflage zur Verfügung um in jeder Bewegungsphase des Pferdes keine Spitzendrücke zu produzieren. Ein weiterer patentierter Pluspunkt unserer Sättel ist die Möglichkeit ein symmetrische Grundeinwirkung für das Pferd durch unser Polsterungssystem herzustellen. Symmetrische Grundeinwirkung heißt ,das kein seitlicher Zug durch den Sattel auf das Pferd gebracht wird. Dieser entsteht bei normalen Sätteln dadurch, dass das Pferd durch seine natürliche Schiefe einen Sattel herkömmlicher Bauart immer in die hohle Rückenhälfte fallen lässt.
Beim ROC können diese seitlichen Kräfte aufgehoben werden und es liegen symmetrische Grundverhältnisse für Reiter und Pferd vor. Dadurch spürt das Pferd jede feine Einwirkung von Ihnen, trotz kleiner Auflagedrücke und dadurch ist das Gymnastizieren des Pferdes auch ohne harte Arbeit des Reiters möglich.
Das Prinzip der symmetrischen Grundeinwirkung wurde von ROC entwickelt und erleichtert Ihnen und und Ihrem Pferd den Weg zum geraden losgelassenen Pferd.
Herkömmliche Dressursättel haben jedoch eine vollkommen andere Zielsetzung. Im Dressursattel sind sie als Auflagefläche (Knieschluss) mit vorgesehen und es geht nur darum sie so ans Pferd zu bringen um ihre Hilfen möglichst präzise und „wohldosiert“ ans Pferd zu bringen. Ein Dressursattel ist ein Präzisionsinstrument, das in den Händen von Profis gut aufgehoben ist. Wobei auch wir Profis unter unseren Kunden haben die den ROC in der Dressurreiterei benutzen.
2. Kann man den ROC auch schon jungen Pferden anpassen und lässt er sich später verändern?
Wir passen unsere Sättel ab dem 3 Lebensjahr an. Das Jungpferd sollte jedoch an der Longe im Schritt und Trab gehen können. In den nächsten Lebensjahren kann am Sattel die Polsterung, der Unterbau und wenn nötig der Sattelbaum nachbearbeitet bzw. getauscht werden. Da wir relativ kleine Sattelbäume mit einem großen flexiblen Anteil verwenden ist nur die Rippenwinkelung und der Grundschwung des Pferderückens für die Auswahl des Baumes wichtig. Diese beiden Kriterien sind bei den meisten Pferden ab dem 3-4 Lebensjahr fertig. Die Schulterausprägung und der Widerrist hat keinen Einfluss auf die Baumauswahl.
3. Mein Pferd hat keinen Widerrist und ist rund – kein Sattel hält?
Das auf runden Pferden der Sattel nicht so gut hält wie auf Widerristpferden ist klar.
Es gibt aber 3 hauptsächliche Gründe warum Sättel nicht halten.
Nr.1 Das Pferd ist ein starker Rechts bzw. Linkshänder. Warum rutscht dann der Sattel? Weil bei einem starken Rechtshänder die linke Körperhälfte stark verkürzt ist und dadurch hohler und tiefer liegt. Dadurch rutschen die Sättel beim Rechtshänder nach links.
Nr.2 Der Sattelbaum passt von der Grundform überhaupt nicht zum Pferd. (Prinzip des Formschlusses)
Nr.3 Bei stark verspannten Pferden mit hohem Muskeltonus. Der Rücken ist fest wie eine Tonne.
Und auf etwas hartem rutscht der Sattel viel leichter als auf der entspannten Muskulatur. Solche extremen Verspannungen entstehen oft durch eine hohe Schiefe des Pferdes, wie unter Pkt 1 beschrieben und oder durch nicht passende Sättel.
Lösungen durch den ROC:
Zu 1 Durch die Möglichkeit den ROC asymmetrisch zu polstern und dadurch symmetrische Grundeinwirkung aufzubauen entfällt das einseitige Rutschen.
Zu 2 Beim ROC können die Sattelbäume ohne Lederaufbau direkt am Pferd angepasst und auch nachträglich wenn notwendig umgearbeitet werden.
Zu 3 Durch Einsatz eines auf das Pferd abgestimmten Sattelbaum und dem Aufbau einer Symmetrischen Grundeinwirkung.
4.Kann man mit dem ROC Westernreiten?
Grundsätzlich gilt das gleiche wie bereits unter Pkt 1 Dressurreiten beschrieben.
Der ROC setzt Sie gerade aufs Pferd im Stil der Californischen- bzw Penquittreitlehre.
5.Hat der ROC einen flexiblen Baum
Der ROC hat keinen flexiblen Baum aber einen flexiblen Unterbau der aus 2 flexiblen Platten besteht auf die die Polsterung aufgesteckt wird.
Der Auflageanteil des festen Baumes der kleiner als übliche Westernbäume ist und dadurch mehr Bewegungsfreiraum lässt beträgt 50%, der des flexiblen Unterbaus noch mal 50%.
Beim ROC handelt es sich um ein entkoppeltes System d.h. es wird jedem Bauteil des Sattels nur eine Aufgabe übertragen. Dadurch werden die Ergebnisse die der Sattel beim Tausch von Komponenten liefert nachvollziehbar und liefert Ergebnisse für die permanente Weiterentwicklung des Systems.
Zum Vergleich ein Auto hat eine stabile Karosserie (Sattelbaum), eine Federung (flexible Platten),eine Dämpfung (Polsterung).Die Karosserien werden immer steifer, die Federung und die Dämpfung immer besser und das ist der Weg den wir in der Weiterentwicklung auch gehen.
6. Ist der ROC California für Westernturniere bzw der Classic für Dressurturniere zugelassen?
Der California ist für Westernturniere zugelassen weil nur die Auflage besteht, der Sattel muss ein Horn haben. Wir werden noch spezielle Paddings entwerfen die mit einer Navajo Decke bestückt werden kann um auch optisch dem Gesamtbild besser zu entsprechen.
Der Classic ist für Dressurturniere zugelassen. Als einzige Änderung sind englische Steigbügel mit einer Sturzsicherung Vorschrift. Wir haben unseren Kunden Swiss Clips empfohlen.
In Kürze wird es auch Sättel mit Sturzfeder von ROC geben.
Wenn sie vorhaben Dressurturniere zu gehen können wir den Sattel auch ohne Gepäckringe, tieferen Sitz und erhöhten Pauschen ausstatten.
7. Wie wird der ROC angepasst?
Der ROC wird schrittweise Angepasst. Zuerst wird der passende Sattelbaum durch Auflegen der rohen Sattelbäume ausgewählt. Danach wird ein entsprechender Probiersattel aufgebaut, Ihr Pferd gesattelt, und unter Ihnen geritten. Dabei wird in der ersten halben Stunde entsprechend der Reaktion des Pferdes die Polsterung geändert bis das Pferd taktklar, vorwärts-abwärts und losgelassen geht und Sie korrekt und entspannt sitzen. Eventuell kann noch eine Geländerunde zur Überprüfung der Ergebnisse notwendig sein oder ein anderer Satteltyp probiert werden. Danach werden die Ergebnisse dokumentiert und die Sattelbestellung mit allen Details festgelegt. Als Zeitrahmen sind 2 – 3 Std. ausreichend.
Vorab noch eines. Wenn wir zur Sattelprobe kommen machen Sie mit ihrem Pferd alles, wie sie es immer machen weil das vielleicht mehrmalige Ab- und Aufsatteln sowieso oft genug für Verwirrung bei Ihrem Pferd sorgt.
8. Ist der ROC auch für Gangpferde geeignet?
Gangpferd sind biomechanisch den gleichen Regeln, wie alle anderen Pferden unterworfen.
Somit haben sie die gleichen Taktprobleme wie ein trabendes Pferd und Taktprobleme sind Balanceprobleme. Diese kann man durch unser patentiertes System der symmetrischen Grund-einwirkung lösen. Bei normal verwendeten Gangpferdesättel werden diese Balanceänderungen über die Verlagerung des Sitzschwerpunktes erreicht. Beim ROC können sie korrekt sitzen bleiben weil er Ihnen die Balancearbeit abnimmt.
9. Ich habe 2 unterschiedliche Pferde. Kann ich den Sattel für beide Pferde nehmen?
Es ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Das maßgebliche Kriterium ist der Sattelbaum. Ist der Schwung und die Rippenwinkelung im Bereich der Auflagefläche ähnlich ist es machbar.
Der Widerrist und der Futterzustand spielen dabei keine Rolle. Für das 2te Pferd wird dann ein eigener Polsterungssatz aufgebaut.
10. Ich teile mein Pferd mit einer Reitbeteiligung. Diese ist deutlich größer und schwerer?
Sollte das Pferd von mehreren Personen geritten werden ist es bei der Sattelanprobe gut die schwerste Person dabei zu haben. Der Sattel wird dann Polsterungsmäßig nach dieser Person eingestellt. Für die leichteren Reiter können in der Aufpolsterung Abstriche in Form einer Unterlegschabracke, die nur beim schweren Reiter zum Einsatz kommt, gemacht werden.
11. Ich reite mein Pferd sowohl im Dressurunterricht als auch auf Distanzritten.
Kann ich beides mit dem ROC machen oder soll ich mir den Dressursattel behalten?
Dabei kann ich mich nur auf Pkt 1 beziehen und ergänzend anraten für den Distanzsport die Polsterung dementsprechend in Richtung Sicherheit zu erhöhen. Ansonsten sind beiden Reiterlebnissen im ROC keine Grenzen gesetzt. Wer jedoch im Dressursattel mehr Halt findet kann ihn getrost weiterverwenden.
12. Mein Pferd hat durch Rückenprobleme und längere Stehpause keine Muskulatur mehr und deutliche Kuhlen hinter der Schulter.
Kann der ROC meinem Pferd beim Muskelaufbau helfen, bzw. unterstützen?
Bei solchen Pferden ist die Sattelbaumauswahl entscheidend weil er das freistellen muss, was an Muskulatur kommen soll. Die Freiräume zwischen Baum und Pferd werden weich gepolstert, das die Muskulatur darunter arbeiten und sich entwickeln kann. Die Kammerweite des Baumes entspricht dann nicht dem Rückenquerschnitt sondern der Schulterbreite.
13. Mein ROC rutscht nach vorne und oder zur Seite!
Wenn der Sattel nach vorne rutscht lässt das Pferd den Sattel nicht liegen. Ursache ist in 95% aller Fälle , das die Polsterungsbalance nicht mehr stimmt. Das heißt der Sattel liegt nicht mehr gerade am Pferd und übt einen einseitigen Zug auf das Pferd aus. Um diesen Zug zu kompensieren muss es in der Lendenwirbelsäule dagegen spannen und das Pferd kann nicht mehr losgelassen gehen und schiebt die Lendenwirbelsäule hoch und sackt in der Brustwirbelsäule durch. Dadurch entsteht ein scheinbar überbautes Pferd das den Sattel nach vorne schiebt.
Die Korrektur erfolgt durch das Neueinstellen der seitlichen Balancepolster nach Satteldokumentation oder unsere Mitarbeiter. Die Vorgehensweise erklären wir auch gerne telefonisch.
14. Mein ROC liegt nur vorne und hinten auf, die Satteldecke ist nur vorne und hinten schmutzig?
Der Sattel liegt natürlich nicht hohl. Verursacht wird dies durch eine Besonderheit unseres Systems. Die zweigeteilten Decken sind fest am Sattel. Dadurch findet zwischen Pferd und Decke im Schulter- und Lendenbereich eine Bewegung statt und der Schmutz reibt sich an diesen Stellen in die Satteldecke. In der Mitte wo der Sattel satt liegt ist die Satteldecke sauber.
Ein Tipp zur Kontrolle: Je größer die saubere Fläche umso besser.
(Einige Aussagen die hier getroffen werden beziehen sich speziell auf das ROC Sattelsystem und haben keine Allgemeingültigkeit)
1. Kann man mit dem ROC auch Dressurreiten?
Grundsätzlich kann man im ROC egal welchen Typs Dressurreiten. Unsere Sättel haben jedoch konstruktiv bedingt eine andere Wirkungsweise als Dressursättel. Unsere Sättel geben dem Pferd durch die patentierte Baum-Unterbau-Konstruktion zwar eine Richtung dämpfen aber harte Reitereinwirkungen ab. Weiters trägt sich der ROC selbst, das heißt er stellt so viel flexible Auflage zur Verfügung um in jeder Bewegungsphase des Pferdes keine Spitzendrücke zu produzieren. Ein weiterer patentierter Pluspunkt unserer Sättel ist die Möglichkeit ein symmetrische Grundeinwirkung für das Pferd durch unser Polsterungssystem herzustellen. Symmetrische Grundeinwirkung heißt ,das kein seitlicher Zug durch den Sattel auf das Pferd gebracht wird. Dieser entsteht bei normalen Sätteln dadurch, dass das Pferd durch seine natürliche Schiefe einen Sattel herkömmlicher Bauart immer in die hohle Rückenhälfte fallen lässt.
Beim ROC können diese seitlichen Kräfte aufgehoben werden und es liegen symmetrische Grundverhältnisse für Reiter und Pferd vor. Dadurch spürt das Pferd jede feine Einwirkung von Ihnen, trotz kleiner Auflagedrücke und dadurch ist das Gymnastizieren des Pferdes auch ohne harte Arbeit des Reiters möglich.
Das Prinzip der symmetrischen Grundeinwirkung wurde von ROC entwickelt und erleichtert Ihnen und und Ihrem Pferd den Weg zum geraden losgelassenen Pferd.
Herkömmliche Dressursättel haben jedoch eine vollkommen andere Zielsetzung. Im Dressursattel sind sie als Auflagefläche (Knieschluss) mit vorgesehen und es geht nur darum sie so ans Pferd zu bringen um ihre Hilfen möglichst präzise und „wohldosiert“ ans Pferd zu bringen. Ein Dressursattel ist ein Präzisionsinstrument, das in den Händen von Profis gut aufgehoben ist. Wobei auch wir Profis unter unseren Kunden haben die den ROC in der Dressurreiterei benutzen.
2. Kann man den ROC auch schon jungen Pferden anpassen und lässt er sich später verändern?
Wir passen unsere Sättel ab dem 3 Lebensjahr an. Das Jungpferd sollte jedoch an der Longe im Schritt und Trab gehen können. In den nächsten Lebensjahren kann am Sattel die Polsterung, der Unterbau und wenn nötig der Sattelbaum nachbearbeitet bzw. getauscht werden. Da wir relativ kleine Sattelbäume mit einem großen flexiblen Anteil verwenden ist nur die Rippenwinkelung und der Grundschwung des Pferderückens für die Auswahl des Baumes wichtig. Diese beiden Kriterien sind bei den meisten Pferden ab dem 3-4 Lebensjahr fertig. Die Schulterausprägung und der Widerrist hat keinen Einfluss auf die Baumauswahl.
3. Mein Pferd hat keinen Widerrist und ist rund – kein Sattel hält?
Das auf runden Pferden der Sattel nicht so gut hält wie auf Widerristpferden ist klar.
Es gibt aber 3 hauptsächliche Gründe warum Sättel nicht halten.
Nr.1 Das Pferd ist ein starker Rechts bzw. Linkshänder. Warum rutscht dann der Sattel? Weil bei einem starken Rechtshänder die linke Körperhälfte stark verkürzt ist und dadurch hohler und tiefer liegt. Dadurch rutschen die Sättel beim Rechtshänder nach links.
Nr.2 Der Sattelbaum passt von der Grundform überhaupt nicht zum Pferd. (Prinzip des Formschlusses)
Nr.3 Bei stark verspannten Pferden mit hohem Muskeltonus. Der Rücken ist fest wie eine Tonne.
Und auf etwas hartem rutscht der Sattel viel leichter als auf der entspannten Muskulatur. Solche extremen Verspannungen entstehen oft durch eine hohe Schiefe des Pferdes, wie unter Pkt 1 beschrieben und oder durch nicht passende Sättel.
Lösungen durch den ROC:
Zu 1 Durch die Möglichkeit den ROC asymmetrisch zu polstern und dadurch symmetrische Grundeinwirkung aufzubauen entfällt das einseitige Rutschen.
Zu 2 Beim ROC können die Sattelbäume ohne Lederaufbau direkt am Pferd angepasst und auch nachträglich wenn notwendig umgearbeitet werden.
Zu 3 Durch Einsatz eines auf das Pferd abgestimmten Sattelbaum und dem Aufbau einer Symmetrischen Grundeinwirkung.
4.Kann man mit dem ROC Westernreiten?
Grundsätzlich gilt das gleiche wie bereits unter Pkt 1 Dressurreiten beschrieben.
Der ROC setzt Sie gerade aufs Pferd im Stil der Californischen- bzw Penquittreitlehre.
5.Hat der ROC einen flexiblen Baum
Der ROC hat keinen flexiblen Baum aber einen flexiblen Unterbau der aus 2 flexiblen Platten besteht auf die die Polsterung aufgesteckt wird.
Der Auflageanteil des festen Baumes der kleiner als übliche Westernbäume ist und dadurch mehr Bewegungsfreiraum lässt beträgt 50%, der des flexiblen Unterbaus noch mal 50%.
Beim ROC handelt es sich um ein entkoppeltes System d.h. es wird jedem Bauteil des Sattels nur eine Aufgabe übertragen. Dadurch werden die Ergebnisse die der Sattel beim Tausch von Komponenten liefert nachvollziehbar und liefert Ergebnisse für die permanente Weiterentwicklung des Systems.
Zum Vergleich ein Auto hat eine stabile Karosserie (Sattelbaum), eine Federung (flexible Platten),eine Dämpfung (Polsterung).Die Karosserien werden immer steifer, die Federung und die Dämpfung immer besser und das ist der Weg den wir in der Weiterentwicklung auch gehen.
6. Ist der ROC California für Westernturniere bzw der Classic für Dressurturniere zugelassen?
Der California ist für Westernturniere zugelassen weil nur die Auflage besteht, der Sattel muss ein Horn haben. Wir werden noch spezielle Paddings entwerfen die mit einer Navajo Decke bestückt werden kann um auch optisch dem Gesamtbild besser zu entsprechen.
Der Classic ist für Dressurturniere zugelassen. Als einzige Änderung sind englische Steigbügel mit einer Sturzsicherung Vorschrift. Wir haben unseren Kunden Swiss Clips empfohlen.
In Kürze wird es auch Sättel mit Sturzfeder von ROC geben.
Wenn sie vorhaben Dressurturniere zu gehen können wir den Sattel auch ohne Gepäckringe, tieferen Sitz und erhöhten Pauschen ausstatten.
7. Wie wird der ROC angepasst?
Der ROC wird schrittweise Angepasst. Zuerst wird der passende Sattelbaum durch Auflegen der rohen Sattelbäume ausgewählt. Danach wird ein entsprechender Probiersattel aufgebaut, Ihr Pferd gesattelt, und unter Ihnen geritten. Dabei wird in der ersten halben Stunde entsprechend der Reaktion des Pferdes die Polsterung geändert bis das Pferd taktklar, vorwärts-abwärts und losgelassen geht und Sie korrekt und entspannt sitzen. Eventuell kann noch eine Geländerunde zur Überprüfung der Ergebnisse notwendig sein oder ein anderer Satteltyp probiert werden. Danach werden die Ergebnisse dokumentiert und die Sattelbestellung mit allen Details festgelegt. Als Zeitrahmen sind 2 – 3 Std. ausreichend.
Vorab noch eines. Wenn wir zur Sattelprobe kommen machen Sie mit ihrem Pferd alles, wie sie es immer machen weil das vielleicht mehrmalige Ab- und Aufsatteln sowieso oft genug für Verwirrung bei Ihrem Pferd sorgt.
8. Ist der ROC auch für Gangpferde geeignet?
Gangpferd sind biomechanisch den gleichen Regeln, wie alle anderen Pferden unterworfen.
Somit haben sie die gleichen Taktprobleme wie ein trabendes Pferd und Taktprobleme sind Balanceprobleme. Diese kann man durch unser patentiertes System der symmetrischen Grund-einwirkung lösen. Bei normal verwendeten Gangpferdesättel werden diese Balanceänderungen über die Verlagerung des Sitzschwerpunktes erreicht. Beim ROC können sie korrekt sitzen bleiben weil er Ihnen die Balancearbeit abnimmt.
9. Ich habe 2 unterschiedliche Pferde. Kann ich den Sattel für beide Pferde nehmen?
Es ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Das maßgebliche Kriterium ist der Sattelbaum. Ist der Schwung und die Rippenwinkelung im Bereich der Auflagefläche ähnlich ist es machbar.
Der Widerrist und der Futterzustand spielen dabei keine Rolle. Für das 2te Pferd wird dann ein eigener Polsterungssatz aufgebaut.
10. Ich teile mein Pferd mit einer Reitbeteiligung. Diese ist deutlich größer und schwerer?
Sollte das Pferd von mehreren Personen geritten werden ist es bei der Sattelanprobe gut die schwerste Person dabei zu haben. Der Sattel wird dann Polsterungsmäßig nach dieser Person eingestellt. Für die leichteren Reiter können in der Aufpolsterung Abstriche in Form einer Unterlegschabracke, die nur beim schweren Reiter zum Einsatz kommt, gemacht werden.
11. Ich reite mein Pferd sowohl im Dressurunterricht als auch auf Distanzritten.
Kann ich beides mit dem ROC machen oder soll ich mir den Dressursattel behalten?
Dabei kann ich mich nur auf Pkt 1 beziehen und ergänzend anraten für den Distanzsport die Polsterung dementsprechend in Richtung Sicherheit zu erhöhen. Ansonsten sind beiden Reiterlebnissen im ROC keine Grenzen gesetzt. Wer jedoch im Dressursattel mehr Halt findet kann ihn getrost weiterverwenden.
12. Mein Pferd hat durch Rückenprobleme und längere Stehpause keine Muskulatur mehr und deutliche Kuhlen hinter der Schulter.
Kann der ROC meinem Pferd beim Muskelaufbau helfen, bzw. unterstützen?
Bei solchen Pferden ist die Sattelbaumauswahl entscheidend weil er das freistellen muss, was an Muskulatur kommen soll. Die Freiräume zwischen Baum und Pferd werden weich gepolstert, das die Muskulatur darunter arbeiten und sich entwickeln kann. Die Kammerweite des Baumes entspricht dann nicht dem Rückenquerschnitt sondern der Schulterbreite.
13. Mein ROC rutscht nach vorne und oder zur Seite!
Wenn der Sattel nach vorne rutscht lässt das Pferd den Sattel nicht liegen. Ursache ist in 95% aller Fälle , das die Polsterungsbalance nicht mehr stimmt. Das heißt der Sattel liegt nicht mehr gerade am Pferd und übt einen einseitigen Zug auf das Pferd aus. Um diesen Zug zu kompensieren muss es in der Lendenwirbelsäule dagegen spannen und das Pferd kann nicht mehr losgelassen gehen und schiebt die Lendenwirbelsäule hoch und sackt in der Brustwirbelsäule durch. Dadurch entsteht ein scheinbar überbautes Pferd das den Sattel nach vorne schiebt.
Die Korrektur erfolgt durch das Neueinstellen der seitlichen Balancepolster nach Satteldokumentation oder unsere Mitarbeiter. Die Vorgehensweise erklären wir auch gerne telefonisch.
14. Mein ROC liegt nur vorne und hinten auf, die Satteldecke ist nur vorne und hinten schmutzig?
Der Sattel liegt natürlich nicht hohl. Verursacht wird dies durch eine Besonderheit unseres Systems. Die zweigeteilten Decken sind fest am Sattel. Dadurch findet zwischen Pferd und Decke im Schulter- und Lendenbereich eine Bewegung statt und der Schmutz reibt sich an diesen Stellen in die Satteldecke. In der Mitte wo der Sattel satt liegt ist die Satteldecke sauber.
Ein Tipp zur Kontrolle: Je größer die saubere Fläche umso besser.



